Flag Football WM: Damen-Nationalteam mit Aachenerin Gina De Gavarelli erkämpfen sich Platz unter den TOP 10

Flag Football WM: Damen-Nationalteam mit Aachenerin Gina De Gavarelli erkämpfen sich Platz unter den TOP 10

Jerusalem – Bei der IFAF Flag Football World Championships hat das deutsche Damen-Nationalteam mit der Aachenerin Gina De Gavarelli zwar das Viertelfinale knapp verpasst, sich als Zehnter aber in den TOP 10 der Welt zurückgemeldet.
Nach der 20:33-Niederlage gegen den späteren Vizeweltmeister Mexiko und einem 38:38-Unetschieden gegen den Halbfinalisten Österreich reichte ein 21:6-Erfolg gegen die Schweiz aufgrund des schlechteren Punkteverhältnisses gegen Österreich hauchdünn nicht zum Einzug ins Viertelfinale.

In der Platzierungsrunde setzten sich die deutschen Damen mit 31:19 gegen Israel durch und standen auch gegen Spanien kurz vor Schluss noch vor dem Sieg. Am Ende hieß es dann jedoch 30:34.
Head Coach Stefan Buch: „Leider reicht das Ergebnis nicht ganz für die World Games Qualifikation, aber die Mannschaft hat sich trotzdem sehr teuer verkauft. Wir haben es geschafft, diese schwierige
Gruppe bis zum letzten Spiel offen zu halten. Wir hatten Österreich am Rande der Niederlage und am Ende waren es 8 Gegenpunkte, die zwischen uns und dem Viertelfinale standen. In den Platzierungsspielen hatten wir nach dem Sieg gegen Israel auch bis 40 Sekunden vor Schluss die
Spanierinnen unter Kontrolle. Leider sind 40 Sekunden im Flag-Football sehr viel Zeit und am Ende bleibt für uns ein 10 Platz, mit dem wir uns wieder in den Top 10 der Welt zurückmelden.”

Den Damen-Titel bei der 10. Flag Football Weltmeisterschaft sicherte sich die USA in einem dramatischen und hochklassigen Finale durch einen 34:31-Erfolg gegen Mexiko.
Das deutsche Herrenteam schaffte durch vier Vorrundensiege bei nur einer Niederlage den Einzug ins Viertelfinale und damit die vorläufige Einladung der IFAF (Football Weltverband) für die World Games 2022 in Birmingham, Alabama. Dort feiert die Sportart Flag Football Premiere.
Im Viertelfinale war dann gegen den späteren Weltmeister USA Endstation. Am Ende belegte das Team von Head Coach Maximilian Groß den achten Platz.

 © Tom Aust www.afvd.de